Wo liegen meine Coachingschwerpunkte? (2018)


1: Ich coache am besten Menschen in meinem Alter und mit meiner Lebenszeit

Ich wurde 1962 geboren und bin somit 55 bzw. 56 Jahre alt. Damit arbeite ich noch 10 - 15 Jahre. Ich habe in genau diesen Jahren ganz bestimmte Etappen und Entwicklungen meines Lebens als Erfahrung in der Schweiz, in Deutschland, in Europa und der Welt erlebt:
a) Die Jahre vor dem Internet und
b) Die Jahre seit dem Internet

Ein Zufall in meinem Leben hat dazu geführt, dass ich beruflich für weitere 20 Jahre bestens aufgestellt und etabliert bin. Das war ein sehr anstrengender Umbau meines Lebens, aber nun ist gut. Dem gegenüber erlebe ich eine große Zahl an Erwachsenen in den 50ern, die für die letzten 10 - 20 Jahre nicht wirklich aufgestellt sind. In einer Lebenszykluskurve steht man in der Sättigungs- oder kritisch betrachtet in der Degenerationsphase. In diesen beiden Phasen liegen die Coachingthemen im Bereich der Auffrischung oder gar gänzlichen Neuetablierung (Revival / Relaunch). Das ist höchst unbequem und riskant dazu. Ich selber bin da durch und bin aufgestellt, die nächsten Jahre nach meinem Willen gestalten zu können - und das vermag ich einfühlsam wie in der Sache zu coachen. Das Leben mit Alter, Krankheit, Verlust und Tod rückt näher, und die neuen Arbeitsmärkte haben allenfalls für Ihr Profil kaum mehr Raster, in die Sie passen könnten.
Wenn Sie also ca. 40 - 65 sind, vermag ich Sie am idealsten zu hören, zu spüren, zu verstehen und für Sie da zu sein.

 

2: Ich coache Absolventinnen und Absolventen des IFKS und HSO (Schweiz)

Eine zweite Gruppe Menschen, für die ich ein geeigneter Coach sein kann, sind all die IFKS und HSO-Absolventinnen und Absolventen. Der Fakt, dass Sie sich über einen zweiten Bildungsweg beruflich entwickelt haben, bestimmt heute teilweise Ihre Arbeitsmarktsituation. Bachelor und Master drücken als Konkurrenz und nicht zu selten beschäftigt einem weiter die eigene Herkunft, Familie, Werte, die Fremde, das Wertegerüst der Schweiz. Man sucht den Weg nach oben, darf dabei aber den Blick und das Bewusstsein fürs Erreichte nicht aus den Augen verlieren. Es entsteht die Frage: Wer bin ich? Das Thema stellt die Frage: Was oder wie ist meine Sozialisation (Wiki)?

 

3: Ich coache Menschen mit hoher Begabung und erhöhter Sensitivität

Seit 10 Jahren coache ich Hochbegabte Hochsensible Erwachsene. Auch dieses Thema ist im Wandel. Ich coache heute spezialisiert auf den Umgang im Alltag, die soziale Kompetenz mit dem Umfeld, die Anpassungslösungen und das Selbstmanagement von Hochbegabten. Ich kann Leute annehmen, die sich frisch konfrontiert sehen - aber für mich steht nicht so sehr im Raum, WAS Sie da gerade beschäftigt, sondern vielmehr, WIE man damit lebt und umgeht, um sein Leben etablieren zu können. Bekanntes Problemfeld: Steter bzw. erneuter Verlust von eben noch gemachten Erfolgen.

---

Wenn Sie die drei Absätze überdenken, dann erkennen Sie, dass ich Menschen dahin coache, Arbeit zu finden, in Arbeit zu stehen, Geld zu verdienen und ihr Leben etablieren zu können, dauerhaft und prospektiv. Das mag kein High-Fly sein, aber die Abgründe allen Scheiterns und dessen persönliche wie materielle Verluste sind so massiv, dass es ein Gutes ist, solide im Leben stehen zu können - bis hinaus ins Rentenalter.

Ich bin eher ein ernster und sehr direkter Coach. Ich spreche Dinge an. Damit bin ich weniger ein "Lieber" und auch weniger jemand, der sich nicht wagt, Ihre heissen Eisen anzusprechen. Ein kürzliches Resultat dabei: "So wie ich hier mit Ihnen rede, könnte ich zu Hause niemals reden - mit niemandem."

 

Noch ein Wort an die Klientinnen und Klienten der ersten Gruppe, der "JahrgängerInnen":

Als ich in der Kindheit an Turntagen 100 Meter laufen musste, übertölpelte mich mein Gehirn stets an selber Stelle: ca. 6 Meter vor der Ziellinie gab es bereits ein Streifenraster auf der Laufbahn, wie ein Gitter. War ich dort angelangt, verlangsamte ich meinen Spurt, da mir mein Gehirn - verwöhnt von seiner Komfortzone "Nicht-mehr-laufen-müssen" das Gefühl vermittelte, ich sei in der Zielzone.

Das ist aber purer Bullshit. Um gute Zeiten zu laufen muss man mit voller Leistung über die Ziellinie hinaus, also ca. 101-102 Meter laufen. Um das zu kapieren, musste ich 30 Jahre alt werden, wo es eine Info beim Skippermeeting war, ab welcher Bootslänge man die Ziellinie überfahren hatte, ob am Bug, auf Masthöhe oder mit dem ganzen Boot gemessen.

 

--- Also, fahre zu als wäre da kein Ende! ---

Dieses Handlungshaltung coache ich.